| 1412 |
Erste gesicherte Erwähnung des
Ortes Sedlitz (Czedelitcz, Sedelicz) und des Rittersitzes (später
als Kammergut bezeichnet)- gehörte anfangs zur alten
Burggrafenschaft Dohna, im weiteren Verlauf wechselnde
Besitzer |
| 1555 |
"Gros Seidelitz" wird als Rittergut bezeichnet |
| 1715 |
Großsedlitz brennt völlig ab |
| 1719 |
Kauf des abgebrannten Ortes
durch Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth |
| 1720/21 |
Baubeginn von Schloss "Friedrichsburg", Park und Orangeriehaus |
| 1723 |
Kurfürst Friedrich August I
(August der Starke) erwirbt die Großsedlitzer Anlage, Entwurf neuer Baupläne |
| 1726 |
Offizielle Bekanntgabe der Überschreibung
auf August den Starken, gigantische Bauvorhaben |
| 1727 |
Fest des Polnischen Weißen Adlerordens (anlässlich des Namenstages von August dem
Starken) |
| 1732 |
Einstellung der Baumaßnahmen, die Gartenanlage bleibt unvollendet |
| 1733 |
Regierungsantritt von Sohn
Friedrich August II, Großsedlitz bleibt Mittelpunkt für höfische Festlichkeiten |
| 1756 |
Während des Siebenjährigen
Krieges ist das Schloss zeitweise Hauptquartier der Preußen |
| 1763- |
Beseitigung der Kriegsschäden |
| 1813 |
die Befreiungskriege gegen
Napoleon führen erneut zu Zerstörungen |
| 1831 |
Schloss und Park werden zur
Staatsdomäne (Verfassungsrechtliche Festlegung) |
| 1846 |
Restaurierung und Ergänzung von
Sandsteinfiguren |
| 1858 |
Erneuerung von Treppenanlagen
und Balustraden, Ausbesserung der Figuren |
| 1861-1864 |
Umbau der Unteren Orangerie |
| 1872-1874 |
Abriss des zerstörten Schlosses
und Neubau eines Seitenflügels (heutiges Friedrichschlösschen)
nach Plänen von Hofbaumeister Bernhard Krüger |
| 1918-1930 |
Wiederherrichtungsphase des
ursprünglichen Aussehens, unterschiedliche Nutzung des
Friedrichschlösschen |
| 1923 |
der Ort Großsedlitz wird nach
Heidenau eingemeindet |
| 1968-1970 |
Herstellung der barocken
Farbfassung des Friedrichschlösschens |
| 1993- |
Führung des Barockgartens als
Staatlicher Schlossbetrieb |