Dresden
 

Sekundogenitur Dresden

Sekundogenitur Die Sekundogenitur befindet sich an der Brühlschen Terrasse zwischen Ständehaus und Kunstakademie. Das von 1896 bis 1897 errichtete neobarocke Gebäude ist in einer süddeutschen Rokoko-Stilart ausgeführt. Durch ihre verspielte Architektur gilt die Sekundogenitur heute als der gelungenste neobarocke Kleinbau in Dresden. Das Gebäude besitzt rankengeschmückte Fenster und ein geschweiftes, kupfernes Mansardendach. Den Eingangsbereich seitens der Terrasse ziert ein geschwungener Giebel der auf ionischen Säulen ruht.

Erbaut für den zweitgeborenen Prinzen Johann Georg, beherbergte es die Bibliothek und Kupferstichsammlung, woraus der lateinische Name Sekundogenitur resultiert. Ab 1918 nutzte die Kunstakademie die Räume für Sonderausstellungen. Nachdem die Sammlungen der zweitgeborenen Prinzen 1931 ausgelagert wurden, zogen die Gemälde der Galerie Neue Meister bis 1945 in die Räume des Gebäudes. Während der Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 brannte sie vollkommen aus. In den Jahren 1963 und 1964 wurde sie wieder aufgebaut.

Verkehrsanbindung
Haltestelle: Theaterplatz,
Straßenbahnlinie: 4, 8, 9

Haltestelle: Altmarkt,
Straßenbahnlinie: 1, 2, 4

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