Dresden
 

Neumarkt Dresden

Der Neumarkt ist einer der ältesten und bedeutendsten Plätze in der Dresdner Altstadt.

Neumarkt Dresden
Der Neumarkt liegt ein wenig nordöstlich von der Mitte der Dresdner Altstadt. Hier befinden sich die alles dominierende Frauenkiche, das Johanneum, das Coselpalais und viele rekonstruierte barocke Bürgerhäuser. Am Platz und in den Seitenstraßen laden kleine Läden zum Shoppen ein und gute gastronomische Einrichtungen zum Verweilen. In nur wenigen Gehminuten gelangt man zu den Sehenswürdigkeiten an der Brühlschen Terrasse, dem Residenzschloss sowie Kurländer Palais, Polizeipräsidium und Landhaus.

Bis zum 16. Jahrhundert befand sich der größte Teil der Fläche des heutigen Neumarktes vor der östlichen Dresdner Stadtmauer. Im Jahr 1529 wurde dieses Gebiet mit den Siedlungen an Elbe und der Kirche 'Zu Unsrer Lieben Frauen' bei der Stadterweiterung eingemeindet. Jener Teil der Stadtmauer welche Dresden und die ehemaligen Vororte nun noch trennte, wurde 1548 abgetragen. Da Dresden nun zwei Markplätze besaß, wurde der alte Marktplatz an der Kreuzkirche von da ab 'Altmarkt', der neu hinzugekommene Platz, 'Neumarkt' genannt. Auf Grund der Bevölkerungszunahme war die alte Kirche im Laufe der Jahrhunderte zu klein und zudem baufällig geworden. So wurde von 1726 bis 1743 eine neue Frauenkirche mit einer großen freitragenden Kuppel, in unmittelbaren Nachbarschaft errichtet. Bei der preussischen Belagerung von 1760, während des 7-jährigen Krieges, wurden viele Häuser am Neumarkt von Kanonenkugeln getroffen und zerstört. Der Wiederaufbau der Gebäude erfolgte im Stil des Rokoko und Spätbarock. Die vollständige Zerstörung der Altstadt fand Ende des zweiten Weltkrieges, im Februar 1945 statt. Seit Mitte der 90’er Jahre erfolgt der Wiederaufbau mit teilweiser Rekonstruktion der alten Gebäude und Fassaden.
 

Sehenswürdigkeiten am Neumarkt und Umgebung

Frauenkirche (Neumarkt)
Die weltberühmte, 102 Meter hohe Kirche mit ihrer freitragenden Sandsteinkuppel gilt in Deutschland als das bedeutendste protestantische Bauwerk des Barock mehr...

Johanneum (Neumarkt)
Einst Marstall und Wagenremise, später Ausstellungsgebäude, heute zählt es zu den schönsten Dresdner Bauwerken im Stil der Renaissance. mehr...

Coselpalais (An der Frauenkirche)
Das barocke Palais mit seinen beiden Flügelbauten ist eines der schönsten in Dresden. Seinen Namen verdankt es einem der Besitzer, einem Sohn von August II. und Gräfin Cosel. mehr...

Kurländer Palais (Tschirnerplatz)
Mit seinem Rokoko-Stil galt es seiner Zeit als das schönste Palais Dresdens. Den Namen erhielt es nach dem ehemaligen Besitzer, dem Herzog von Kurland. mehr...

Polizeipräsidium (Schießgasse)
Das Gebäude der ehemaligen Königl.-Sächs. Polizeidirektion vereint Stilelemente der Renaissance und des Barocks. Die beiden Ecktürme geben dem Bau eine Art Festungscharakter.

Palais Hoym (Landhausstraße)
Es war das bedeutendste und größte Adelspalais im Bereich des Neumarktes. Der Kernbau des frühklassizistischen Palais bestand aus einer Vierflügelanlage. Ein Wiederaufbau ist geplant.

Landhaus (Landhausstraße / Wilsdrufferstraße)
Das ehemalige sächsisches Land- und Steuerhaus vereint auf harmonische Art die Stilformen von Klassizismus, Spätbarock und Rokoko, es beherbergt das Stadtmuseum mehr...





 

Verkehrsanbindung
Haltestelle: Altmarkt,
Straßenbahnlinie: 1, 2, 4

Haltestelle: Pirnaischer Platz
Straßenbahn: 1, 2, 3, 4, 7, 12
Bus: 75

Haltestelle: Rathenauplatz,
Straßenbahnlinie: 3, 7


Lesen und Sehen:
empfehlensewerte Bücher,
DVD's und Videos mit historischen Original-
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