Dresden
 

Johanneum Dresden

Johanneum Das Johanneum, ehemals Marstall, ist sicher eines der schönsten und prachtvollsten Renaissance- Gebäude. Genutzt wurde es als Pferdestall, Wagenremise, später unter dem Sohn August's des Starken war hier die Gemäldegalerie untergebracht. Nach dem Umbau und Gestaltung einer klassizistischen Fassade 1876, wurde es nach dem damaligen sächsischen König Johann in "Johanneum" benannt. Heute beherbergt das Johanneum das Verkehrsmuseum.

Geschichte
1586 Grundsteinlegung unter Kurfürst Christian I. im Zuge der Schloss-Erweiterung als Gebäude des kurfürstlichen Pferdestalles
1591 Fertigstellung, Nutzung als Wagenremise und Rüstkammer sowie als Pferdestall
1722 Umbau und Funktionswandel zum Ausstellungsgebäude
1729-1731 Anbau der doppelläufigen Englischen Treppe
1744-1746 Zusammenschluss der oberen Stockwerke (vollkommene Veränderung des Äußeren)
1747-1856 Ausstellung der Dresdner Gemäldegalerie
1872-1876 letzter Umbau und Gestaltung einer klassizistischen Fassade unter König Johann, seitdem "Johanneum" genannt
1945 fast völlige Zerstörung beim Luftangriff auf Dresden
1950 Wiederaufbau
1952 Gründung des Verkehrsmuseums (Vorläufer war das sächs. Eisenbahnmuseum, Sammlungsbeginn 1877)
1954 Übergabe des zerstörten Johanneums an das Verkehrsmuseum als Ausstellungsgebäude
1956 erste Ausstellung anlässlich der 750-Jahrfeier Dresdens
1958 ab August ständige Öffnung eines Teils des Museums (Ausstellung zum Eisenbahnverkehr)
1962-1966 Beendigung des Innenausbaus, Ausstellungen über Kraftverkehr und Städtischen Nahverkehr
1963 Restaurierung der Gebäudefassade des Johanneum wird abgeschlossen
1970/71 erste Fahrzeugschauen und Fahrten mit Museumslokomotiven
1990 durch Gründung des Freistaates Sachsens erhält das Verkehrsmuseum den Status eines Landesmuseums



 

Verkehrsanbindung
Haltestelle: Altmarkt,
Straßenbahnlinie: 1, 2, 4


Verkehrsmuseum Öffnungszeiten
Di - So 10-17 Uhr,
auch Ostermontag und
Pfingstmontag.
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